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Nationalpark Krka

Seit 1985 ist der Unterlauf der Krka als Nationalpark geschützt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Krka bereichert mit ihren Wasserfällen, Seen und Stromschnellen als “grüne Oase” das sonst eher triste Binnenland Mitteldalmatiens.

Der Haupteingang zum Nationalpark befindet sich in Tvornica-Lozovac. Ein Shuttlebus befördert Touristen zum höchsten Punkt der Wasserfälle Skradinski Buk. Die etwa viertelstündige Fahrt ist landschaftlich sehr reizvoll. Bootsverkehr besteht auch zur Klosterinsel Visovac. Inmitten einer üppigen Vegetation erhebt sich das Franziskanerkloster und die prächtige ausgestattete Barockkirche. Eine Besichtigung ist durchaus lohnend. Entlang dieses Flussabschnittes verdienen weiterhin Beachtung die Höhle Suplja Stina, sowie die beeindruckende Schlucht Medu gredama.

Die wohl reizvollste Erkundungstour durch den Nationalpark Krka nimmt im kleinen Jachthafen von Skradin ihren Anfang. Per Taxiboot erreichen Touristen in einer etwa 20minütigen Fahrt den Wasserfall Skradinski Buk. Das Wasser stürzt sich in Terrassen mehr als 40 Meter in die Tiefe. Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch im Frühling oder Herbst, wenn die Krka ihren höchsten Wasserstand erreicht. Der Wasserfall verfügt über die höchsten Kalktuffbarrieren Europas. Besucher können stufenförmig zum Wasserfall aufsteigen und das Spiel der Wassermassen aus nächster Nähe beobachten. Das untere Bassin ist zum Baden frei gegeben, was inmitten der ursprünglichen Vegetation ein unvergessliches Erlebnis darstellt.

Ein Wanderweg stellt eine Verbindung zwischen beiden Bereichen der Anlage dar so dass sich auch ausgedehnte Touren unternehmen lassen. Am Wegesrand lohnt die Besichtigung des Ethnografischen Museums. Es können alte Wassermühlen bestaunt werden, weiterhin werden in Vergessenheit geratene Handwerkstechniken vorgeführt.

Ein weiterer Zugang zum Park befindet sich unweit von Siritovci. Man erreicht die Roski Slap Wasserfälle und kann Bootstouren zum Kloster des Erzengel Michael unternehmen. Weiter flussaufwärts trifft man auf die Spuren der Vergangenheit. Vom einstigen römischen Militärlager Burnum haben steinerne Bögen die Jahrhunderte überdauert. Sie werden von den Bewohnern scherzhaft “hohle Kirche” genannt. Im Städtchen Knin lohnt eine Wanderung zur Quelle der Krka. Bevor der Fluss die Stadt Sibenik erreicht, durchfließt er den Prukljan See und es bieten sich weitere Bademöglichkeiten. Die Mündung der Krka in die Bucht von Sibenik stellt ein eindrucksvolles Bild dar, welches sich von der Uferpromenade aus genießen lässt. Der wohl schönste Blick auf den Krka Nationalpark bietet sich von der Festung Sv. Mihovil.

Der Nationalpark Krka lohnt zu jeder Jahreszeit den Besuch. Die Eingänge am Wasserfall Skradinski Buk sind zwischen 9.00 und 18.00 Uhr geöffnet. Am Wasserfall Roski Slap beseht zwischen 10.00 und 17.00 Uhr Zugang zum Park. Im Eintrittspreis von etwa 80 Kuna pro Person sind die beschriebenen Boots- und Busfahrten bereits enthalten.

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