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Primosten

Primosten befindet sich in Mitteldalmatien, zwischen den Städten Split und Sibenik, unmittelbar an der Küste der Adria. Obwohl der Tourismus hier bereits in den 1960er Jahren Fuß fasste, konnte sich das verträumte Fischerdorf seine Ursprünglichkeit bewahren. Touristen finden in Primosten Ruhe und Erholung, fernab der großen Touristenströme.

Ursprünglich war Primosten eine Insel. Das Festland ließ sich über eine Zugbrücke erreichen. Im 16. Jahrhundert begann man damit, einen Damm aufzuschütten, dieser bildet noch heute den Zugang in das Städtchen. Primosten sollte man idealer Weise zu Fuß erkunden. Bis um die Mittagszeit sind zwar Pkws erlaubt, es gestaltet sich jedoch ausgesprochen schwierig, in den engen Gassen und unübersichtlichen Kurven motorisiert voranzukommen. Den touristischen Wert Primostens auf diese Art und Weise für sich zu entdecken, ist beinahe gänzlich unmöglich.

Wer sich dem Städtchen nähert, dem fällt sofort die Pfarrkirche St. Georg aus dem 15. Jahrhundert ins Auge. Sie wurde auf dem höchsten Punkt der Halbinsel errichtet. In dem Gotteshaus fand der in der Region sehr verehrte Bischof Americ seine letzte Ruhestätte. Um die Kirche gruppieren sich die historischen Bauten und engen Gässchen der Raduca genannten Altstadt.

Eine architektonische Kuriosität Primostens ist das Stadttor. Man findet es nicht, wie gewohnt, am Eingang zur Altstadt. In Primosten erhebt sich das Stadttor im Zentrum, flankiert von Supermarkt und Bäckerei. Spricht man Bewohner darauf an, erfährt man, dass die einstige Zugbrücke eine Stadtbefestigung überflüssig machte, man aber dennoch auf ein schmuckes Stadttor nicht verzichten wollte. Eine Stadtmauer, welche noch in Resten erhalten ist, wurde im 17. Jahrhundert, nach Aufschüttung des Dammes errichtet.

In Primosten werden Rundfahrten mit Panoramabussen in das malerische Hinterland angeboten. Die Touren kosten 80 Kuna pro Person, zuzüglich eines Informationspaketes in deutscher Sprache. Besonders ursprünglich präsentiert sich Burnji Primosten. Hier ließen die ersten Siedler vor Jahrhunderten aus einer kargen Landschaft einen blühenden Garten entstehen. In den Rebhängen und Olivenhainen gehen Bauern noch heute der beschwerlichen Arbeit ihrer Vorfahren nach. Nicht umsonst wird die Region, auf Grund der extrem langen Dürrezeiten, von den Seefahrern “trockenes Kap” genannt. Spätestens, wenn man den köstlichen Babic-Wein probiert hat, versteht man, warum es sich noch immer lohnt, mit Körperkraft und Idealismus hier tätig zu sein.

Primosten verfügt über saubere Kiesel- und Sandstrände. Wassersport aller Art ist möglich. Tauch- und Segelschulen sind vor Ort. Man kann sich auch am Jachthafen selbst ein Boot mieten und in See stechen. Partystimmung bis in die Morgenstunden garantiert die Disko “Aurora”, die größte Diskothek Dalmatiens.

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